Testimonials für São Joaquim Adventure Trail und Farmaufenthalte

São Joaquim Adventure Trail

  • Dieses Jahr beschloss ich, anstatt der üblichen Montana-Reitfahrung in den USA oder der Alternative einer Neuseeland-Tour, eine Reiterreise im brasilianischen Bundesstaat Santa Catarina zu unternehmen. Ich kannte die Region von Geschäftsreisen und wollte das wahre Brasilien kennenlernen das sich hinter den Städten, Hotels und Stränden verbirgt. Was mir dann geboten wurde übertraf meine Erwartungen - dieser Ritt stellt die Rockies und europäische Trails mit Leichtigkeit in den Schatten. Die Reise beginnt auf der reizvollen Ferieninsel Florianópolis, die sich bestens für ein paar Tage faulenzen am Ende der Reise eignet. Ich kam zu Beginn der Saison und die Reitgruppe bestand aus mir selbst und Peter Rohmer, dem immer aktiven Chef von Brazil Riding Adventures. Der Ranchbesitzer Elvio fuhr uns hinauf in das Tal, in der sich die Gebirgsstadt Urubici befindet. Die Gaucho-Erfahrung ging gleich einmal mit einem Besuch eines örtlichen Rodeos los, wo ich herzlich empfangen wurde, obwohl ich so eindeutig als Fremder auszumachen war, so als hätte ich einen NASA-Raumanzug getragen. Man merkt schnell, dass man keine Touristenranch für Städter besucht. Das ist das Leben der Gauchos mit Gauchos und deren Leben das sich um ihre Pferde und ihr Land dreht. Der eigentliche Ritt begann am folgenden Tag. Es existiert hier keine wirkliche touristische Infrastuktur und daher ist die Tour geschickt rund um Elvios großer Familie aufgebaut. So sattelt man in Haus der Mutter auf und bahnt sich seinen Weg einige Tage lang von Familienfazenda zu Familienfazenda, bis man, im Hochland, Elvios eigene Ranch erreicht. Die Pferde sind robuste, einheimische Crioulos und Crioulo-Einkreuzungen, die wenig Mühe hatten durch subtropische Vegetation die Hochebenen hinaufzuklettern, wo wir dann, nach entsprechender Pause, beliebig über die Bergwiesen galoppieren konnten. Die Sättel sind mit drei Schichten Schafsfellen belegt, wodurch man einen äußerst komfortablen Sitz hat. Bei sintflutartigen Regengüssen im Stil von Herr der Ringe, bewiesen die Regencapes, dass sie die besten waren die ich bisher irgendwo benutzt habe. Die Gebirgsregengüsse erhöhten die abenteuerliche Komponente des Trails, wenn wir uns, begleitet von Blitz und Donnerschlag, durch die subtropische Vegetation schlugen. Die meiste Zeit war es jedoch heiter und sonnig und wir ritten von einem fantastischen Aussichtspunkt zum Nächsten. Das Mittagessen war normalerweise ein improvisiertes Churrasco an einem Bach, und jeweils als Aperitif wie Digestif, ein Gläschen Cachaça, mit anschließendem vollverdientem Nickerchen unter einer schattigen Weide oder Araukarie. Die Pferde, wie auch die Maultiere, die das Gepäck transportierten, wurden regelmäßig ausgetauscht, da das Gelände anspruchsvoll ist. So lernten wir ihre individuellen Persönlichkeiten kennen. Das Chef Maultier trug nach Ende der Woche unser Gepäck zurück in die Zivilisation und wir hatten leichte Bedenken als es mit Peters gesamten Bargeldmitteln für die nächsten Wochen, sowie meinem Reisepass und meinen Kreditkarten durchging und hinter dem Horizont verschwand. Aber auf brasilianische Art war die Ordung schon bald wieder hergestellt, denn wir fanden das Tier inmitten einer Rinderherde gemächlich grasend wieder. Die Unterkünfte waren einfach aber gemütlich. Essen und Trinken war vielseitig und reichlich. Das Abendprogramm bestand aus Schachmeisterschaften, allerlei trickreichen Puzzles, und bei Wein und Bier konnte man wunderbar relaxen. Wir hatten oft die Möglichkeit den Arbeitsalltag auf der Ranch mitzuverfolgen, sei es das Melken um 6 Uhr früh (schon einmal einen morgentlichen Cappuccino mit frischer Milch direkt aus dem Euter probiert?), den Viehtrieb von Weide zu Weide oder Aktivitäten die mir Tränen in die Augen trieben, wenn Jungbbullen auf rustikale Art zu Jungochsen gemacht wurden. Alles läuft sehr gemächlich ab und es bleibt einem selbst überlassen wie viel oder wenig man beitragen oder mitmachen möchte. Die Verständigung ist dank der Organisation von Riding Brazil und der Anweisenheit eines Übersetzers - in diesem Fall der Boss selbst - kein Problem. Jedermann, vor allem Elvio der Trailboss, ist jederzeit freundlich und geduldig, so dass man letztendlich in alle Einzelheiten eingeweiht wird. Ohne jede Frage stellt dieser Trail eine hochwertige Alternative für Reiter dar, die das authentische Reiseerlebnis suchen. Der Schwierigkeitsgrad ist angemessen. Nicht so sehr Dressurreiterliche Fähigkeiten sind gefragt, vielmehr Sattelfestigkeit vor allem beim Bewältigen steiler Auf- und Abstiege. Wer einmal die Santa-Catarina-Erfahrung mitgemacht hat, dem werden die europäischen oder nordamerikanischen Trails eher zahm vorkommen. Auch die Leistung stimmt bei etwa 1000 Pfund, die alle Kosten miteinschließen, nur muss man bis nach Florianóplis kommen. Die Anreise von São Paulo ist jedoch sehr unproblematisch und besonders lohnt es sich, wenn man den Aufenthalt noch mit Sightseeing oder Strandurlaub verbindet, damit sich die Flugkosten rechnen. Peter Wolfe Riad (Saudi-Arabien)
  • Im November 2013 beschloss ich erneut nach Brasilien zu reisen, um das Land besser kennenzulernen, die Strände zu geniessen und alte Freunde wiederzusehen. Allerdings suchte ich mir für dieses Mal einen besonderen Schwerpunkt aus: Brasilien auf dem Pferd zu erkunden. Ich war sehr froh als ich über Google auf Riding Brazil stiess. Peter war sehr hilfreich und nahm mir sehr viel Arbeit ab – innerhalb weniger Tage war alles organisiert. Bei meiner Ankunft wurde ich von Elvio und Rosi, den Farmbesitzern, und Nicole, eine österreichische Mitarbeiterin von Riding Brazil begrüsst. Was für eine tolle Zeit! Die Ritte waren fantastisch, die Landschaft atemberaubend, die Gastfreundlichkeit einmalig. Was ich, wie auch auch vorherigen Wanderritten in anderen Ländern, am meisten genossen habe, war die Möglichkeit den Alltag der Einheimischen hautnah zu erleben. Das Nichtvorhandensein von Handyempfang und Internet gab mir das Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit, ohne das Befürfnis andauernd „wichtige“ Emails und Facebooknachrichten zu beantworten müssen. Stattdessen verbrachte ich meine Zeit mit stundenlangem Reiten (!!), gutem Essen und in guter Gesellschaft. Die verschiedenen Unterkünfte boten mehr als ich mir erwartet hatte – und zwar weil wir in privaten Häusern bei einheimischen Familien untergebracht waren, alle gaben ihr Bestes um mir das Gefühl zu geben hier zuhause zu sein. Was ich ausserdem mochte war die Flexibilität von Elvio und Rosi. Zum Beispiel, als ich am ersten Tag nach der langen Anreise von Holland müde und erschöpft ankam, wurde spontan ein Nachmittag am Fluss vorgeschlagen, wo ich ein erfrischendes Bad nehmen und mich entspannen konnte. An einem Nachmittag brachte uns Rosi zu einem Rodeo im Nachbarort, an einem anderen Tag fuhren wir zum Abendessen nach Urubice, nachdem ich nur kurz erwähnt hatte, dass ich irgendwie Lust auf Pizza hätte. Am letzten Tag fragte mich Nicole, ob ich schon mal mit Pferden die Kühe getrieben hätte – kurzerhand haben wir beschlossen uns anstatt in der Gegend herumzureiten als Farmhelfer zu engagieren. Und nun zu den Pferden – sie waren grossartig! Elvio ist stolz auf seine Tiere und kümmert sich sehr fürsorglich um sie. Ihre Ausdauer und Trittfestigkeit hat mich beindruckt. Steile Hänge, Flussüberquerungen, steiniges Gelände und tiefe Schlammlöcher, dichte Wälder und so weiter – sie haben einfach alles ohne einen Fehltritt gemeistert. Wenn ich mir die Fotos meines Ritts ansehe, kommen sofort wieder alle Errinnerugen hoch, und ich muss grinsen wie ein kleines Mädchen. Für jemanden der Pferde liebt, das brasilianische Landleben kennenlernen und eine andere Seite von Brasilien, abseits von den Stränden, kennenlernen möchte, ist Riding Brazil definitiv der richtige Ansprechpartner. Christien MulderHolland
  • The Santa Catarina highlands
  • An unexpected but highly interesting meeting
  • Elvio at the top of the waterfalls
  • Lieber Peter, liebes Team von Riding Brazil, vielen Dank für die tolle Zeit, das große Abenteuer und die wunderbaren Erlebnisse im Hinterland von Santa Catarina. Alles war perfekt organisiert und die Pferde waren top fit. Sie brachten uns sicher durch dichten Urwald und über das Hochland. Rosie verabschiedete uns jeden Morgen mit einem freundlichen "Bis bald" und begrüsste uns am Abend mit einem herzlichen "Bem Vindo"! Die verschiedenen Unterkünfte waren gemütlich und auch die Super Verpflegung, Frühstück, Mittagessen, Kaffeepause und Abendessen soll erwähnt werden. Elvio war nicht nur der perfekte "horse man", sondern auch seine Gaucho Churrascos während der Trails am Camp Feuer waren eine Klasse für sich. Vielen Dank auch, dass Du all Deine Kenntnis über Brasilien, die Brasilianer und die Natur mit uns geteilt hast. Leider haben wir schon wieder die vielen Namen der Bäume, Vögel und Tiere vergessen. Wir müssen also bald wiederkommen! Markus and KilianSchweiz
  • Markus and Kilian
  • Unser Ritt war ein einmaliges und wunderschönes Erlebnis. Kein typischer 0815-Trailritt auf ausgelaugten Pferden wie man es leider öfters erlebt. Jeder Tag war einzigartig und abwechslungsreich, die Pferde, Brasilianische Criollos, waren in bestem Gesundheitszustand, trittsicher, gehorsam und immer mit Freude bei der Arbeit. Die Landschaft war einfach wunderschön. Wir haben sowohl die anspruchsvollen Auf-und Abstiege, die unsere Pferde ohne zu zögern gemeistert haben, als auch die Trab- und Gallopstrecken durch die unendlichen Weiten in vollen Zügen genossen. Ein weiteres Highlight waren mit Sicherheit unsere abenteuerlichen Mittagspausen im Wald, mit BBQ und Cowboy Siesta. Die komfortablen Sättel und Schaffellbezüge waren ideal für lange Ritte, auch nach 6-8 Stunden im Sattel fühlten wir uns noch wohl. Unsere Gastgeber waren perfekt. Bereits nach wenigen Stunden hatte ich das Gefühl ich würde Peter bereits seit Ewigkeiten kennen. Elvio und Rosi gaben uns das Gefühl Teil der Familie zu sein. Besonders meiner erst 9-jährigen Tochter Kayla wurde viel Aufmerksamkeit geschenkt. Elvio ist ein grossartiger Pferdefachmann und Farmer, aber vor allem ein ausgezeichneter Guide, der sein Land so gut kennt wie seine eigene Hosentasche. Rosie ist eine ausgezeichnete Köchin. Kayla spricht immer noch von Rosie's Lasagne, dem hausgemachten Pão de Queijo und den liebevoll zubereiteten Snacks für unterwegs. Rosie und Elvio waren rund die Uhr für uns da, immer bestens gelaunt. Auch Sebastian und seine Gattin haben uns sehr herzlich in Ihrem Gästehaus empfangen, wo wir auf dem Weg zu den Canyons zwei Nächte verbrachten. Alle Unterkünfte waren komfortabel, sauber und vor allem authentisch. Wir hatten immer das Gefühl wir seien Teil der Familie, nicht einfach nur Touristen oder Hotelgäste. Ich und Kayla kamen mit sehr hohen Erwartungen nach Brasilien. Ihr habt diese nicht nur erfüllt sondern bei Weitem übertroffen! Danke für alles, und ganz speziell für die Aufmerksamkeit die Ihr meiner Tochter geschenkt habt – sie wird diesen Trailritt bestimmt als eines der besten Erlebnisse ihrer Kindheit in Erinnerung behalten. Ich bin wahrscheinlich Ende des Jahres wieder in Brasilien und würde mich freuen an einem Eurer weiteren Ritte teilnehmen zu können. Phillip and Kayla Barron
  • Phillip and Kayla Barron
  • Die Pferde waren extrem ausdauernd und trittsicher, dabei willig und leicht zu kontrollieren. Wir fanden auch die brasilianischen Sättel und Zaumzeug waren ausgesprochen komfortabel. Ein anspruchsvoller Trail, der jedoch viel Spaß gemacht hat, wofür den Pferden zu danken ist. Ivana und ich haben die Kanter und das Traben am Ende eines Reittages sehr genossen. Die Gastgeber waren unvergleichlich. Rosie´s Küche ist von einer anderen Welt. Die Unterbringung war einfach, aber so bekamen wir eine Idee vom Leben auf einer Fazenda. Der Reitführer hatte große Kenntnisse und war freundlich. Auch mit dem Service bei Buchung und Rückfragen bei Riding Brazil waren wir sehr zufrieden und hatten keine Beanstandungen. Dies ist ein authentischer Ritt um die Brasilianische "countryside" zu erleben. Dem schwierigen Gelände entsprechend war die Gangart langsamer als auf anderen Ritten. Abschließend können wir sagen, dass die Tour empfehlenswert ist unsere Erwartungen übertroffen hat. Ivana Bulirova and Ales BuliWashington DC (USA)
  • Kürzlich kehrten mein Mann und ich von einer erlebnis­reichen und einzig­artigen Brasilien­reise, orga­nisiert durch das Reise­unter­nehmen "Riding-Brazil/ Horseback Adventures" zurück. Die gesamte Reise war auf­wendig orga­nisiert, sehr gut zusammen­ge­stellt und indivi­duell an unsere Wünsche angepasst. Begonnen hat sie mit einem 3-tägigen Auf­ent­halt an den Iguaçu-Wasser­fällen, der durch imposante und atem­berau­bende Ein­drücke von den Fällen und dem umge benden National­park bestach. Danach reisten wir an die abwechs­lungs­reiche Küste vom Bundes­staat Santa Catarina, um Wale zu sehen. In den geschüt­zten Küsten­gewässern ziehen die Süd­lichen Glatt­wale ihre Jungen auf und kommen recht dicht an die Küste heran. Bei Boots­exkur­sionen konnten wir die Wal­mütter mit ihren Kälbern beob­achten und foto­grafieren. Es ist einfach gigan­tisch, diese riesigen Tiere fast zum Greifen nahe, ganz dicht an das Boot heran­kommend zu erleben. Selbst von der Küste aus lassen sich die Wale betrachten. Nach diesen beiden Reise­bau­steinen, die eher Besich­tigungs­charakter hatten, begann unser aktiver Erlebnis­urlaub mit dem Sao Joaquim Reiter­trail durch die Berge von Santa Catarina. Der Trail führte durch die fabel­hafte und fast unberührte Berg­welt im Sao Joaquim Nationalpark und über Farm­land, auf dem neben Weidevieh und ein­heimi­schen Tieren kaum eine menschliche Seele anzu­treffen war. Die Flora besticht unter anderem durch z.T. riesige Arau­karien, seltene Baum­farne (Dicksonia Riesenfarne) und kleine, leuchtend rote an Bäumen wachsende Orchideen (sofronites coccinae). Jede Tour des Trails war anders als die voran­gegangene, jeder Tag über­raschte mit neuen Heraus­forde­rungen an Pferde und Reiter. Die Fähig­keit der Pferde zum Über­winden von steil­sten Auf- und Abstiegen in den Bergen, Durch­queren von Flüssen, Sümpfen und Wald­dickicht war unglaub­lich. Die Pferde wurden dem Reit­niveau der Trail­teilnehmer ent­sprechend aus­gewählt und einige Male aus­ge­wechselt. Sowohl die herzliche und gast­freund­liche Aufnahme der Reit­gäste durch das Farm­team, die Koch­künste von Rosi als auch die Unter­künfte waren einzig­artig und für sich schon Erlebnisse. Die täglichen Mittags­rasten boten mit Churrasco (brasilianische Grillspieße) vom offenen Feuer und an­schlie­ßender Siesta unter schat­tigen Bäumen gleich­falls besondere Erlebnisse. Während der Tour informierte uns unser Reise­leiter Peter Rohmer, dank seines um­fas­senden Wissens, unter­haltsam über Flora und Fauna und das Leben der Farmer in den Bergen von Santa Catarina. Da er schon lange in Brasilien lebt, kann er wunderbar über Land und Leute, Geschichte und die aktuelle Situation berichten. Er ver­schaffte uns somit einen offeneren Blick für das Leben in Brasilien. Für uns steht fest, dass diese Reise noch nicht die letzte Brasilien (Reiter-)reise war. Allen Reit­inte­res­senten mit einem kleinen Hang zum Abenteuer in fast unbe­rührter Natur können wir diese Reit­tour voll und ganz empfehlen. Wir bedanken uns bei Peter Rohmer für unver­gessliche Reise­ein­drücke von Brasilien. Margit and Siegfried BroßmannDresden (Deutschland)
  • Hallo Peter ..........Gabi und ich sind wieder gut in Deutschland angekommen und haben auch schon wieder das normale Alltagsleben erreicht. Nochmal vielen Dank für die schönen Tage in Brasilien. Ich fand's rundherum gelungen : die Organisation, der Ablauf , die Pferde und einfach alles waren so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Gabi hat auch schon geäussert, dass dies eine der wenigen Reisen ist, die man gerne nochmal wiederholen kann - in einigen Jahren.....(seh ich auch so). Beate Geigner and Gabi SchulzeWeißdorf, Berlin (Deutschland)
  • Margit and Siegfried Brossmann, Beate Geigner, Gabi Schulze and Elvio
  • Cher Peter, La vie parisienne a repris ses droits sous un ciel gris et dans une ville embouteillée. On a fêté en une fois Noël, le jour de l'an et nos retrouvailles avec Lane et Franklin, dont c'est l'anniversaire. Toutefois l'aventure brésilienne est encore en toile de fond et les images des canyons sont toujours là. Je voulais te remercier pour ces 10 jours hors du monde dont nous gardons un souvenir très fort. Oriane et Hugo se joignent à moi pour te souhaiter une année 2014 de succès pour tes projets. Très amicalement Olivier DusserreParis (Frankreich)
  • Salut Peter! Nur ganz kurz da es schon sehr spät ist. Ich wollte Dir nur schreiben, dass wir heute nachmittag gut in Nizza angekommen sind. Es ist sehr heiß (32 °). Ich habe gleich meine Fotos im Computer angeschaut. Nicht alle sind gut geworden aber einige sind sehr sympathisch. Dann wollte ich Dir noch für die schöne Reise danken die Du für uns zusammengestellt hast sowie für die freundschaftliche Aufnahme in Arraial do Cabo. Alain GottiniauxNice (Frankreich)
  • Alain and Catherine
  • A liberdade me falta Mit dem Eingeben meiner beiden Leidenschaften in eine Suchmaschine, nämlich „Brasilien + Reiten“ begann alles. Peters Seite www.ridingbrazil.com erschien. So verlockend es klang, brauchte ich doch einen Anlauf, mich auf etwas „Organisiertes“ einzulassen. Wir mailten, telefonierten. Dann plante ich eine ein-, maximal zweiwöchige Mitreise und endete zuletzt bei einem ausgiebigen Programm sowohl in Santa Catarina, als auch im Pantanal. Es war weit mehr, als ich zu hoffen wagte: Ich genoss die raue Natur des Nationalparkes „São Joaquim“, die herzliche Gastfreundschaft von Elvio und Rosi, den morgentlichen Camargo, die, trotz harter Arbeit, Vespieltheit Hilários, eines Mitarbeiters, die Geduld von ihnen allen mit meinem gebrochenem Portugiesisch, die unglaublichen Mahlzeiten, Rosis Caipirinhas und meine Streifzüge zu Pferde zusammen mit Elvio und ja, das Rindertreiben! Meine nächste Etappe war ein Zwischenhalt bei einem Stall/Gestüt in Florianópolis. Dieser brachte nicht die gewünschten Einblicke in die Doma Racional, dafür aber in die „andere Seite der Medaille“ Brasiliens. Ich vermisste die einfache Lebensweise und Herzhaftigkeit von Elvio und Rosi. Mit großem Enthusiasmus brach ich dann auf in den Pantanal. Auch diese drei Wochen waren einfach berührend. Mein Zimmer auf der wunderschönen Ranch von Rita tauschte ich zwar schon bald gegen die Hängematte vor dem Haus und wurde belohnt durch atemberaubende Sonnenauf- und –untergänge begleitet von einem Meer aus Farben und Gesang dieser exotischen Federschar. Ich begegnete dieser faszinierenden Landschaft, auch den in Wort gefassten Bildern Manoel de Barros (Para encontrar o azul eu uso passaros). Jeder Tag entlockte weitere Geheimnisse dieser reichen Tier- und Pflanzenwelt. Ich begleitete die Poês (brasilianischen Cowboys) in ihrem Alltag, gewann grossen Respekt vor ihrer harten Arbeit, liebte es, immer mehr den Kälbern nach zu kommen. Mein größter Erfolg: Tião meinte an meinem letzten Tag: Heute bist du aber ganz schön viel gallopiert! Rita und ich unternahmen dann zusammen mit Negâo einen einwöchigen Treck bis zum Rio Negro. Dort lernte ich auch ein Schulprojekt einer benachbarten Fazenda kennen für die Kinder der Peões. Rita erklärte mir mit großer Geduld auch das Ökosystem, verstand „mein Portugiesisch“, verwöhnte mich, und ich genoss das Leben im Sattel, meine persönliche Freiheit auf diesem Fleckchen Erde. Peter begleitete mich dann mit einer Freundin für den letzten großen Treck. Wie auch schon im São Joaquim genoss ich Peters Präsenz, seinen Witz und Charme und natürlich sein breites und profundes Wissen über Brasilien und noch so viele weitere Themenbereiche. Ich werde einer unserer letzten gemeinsamen Ritte in die Nacht hinein nie mehr vergessen: Plötzlich waren wir mitten in einem Meer von Sternen, die Comorane machten wie an einem unsichtbaren Faden gezogen den Weg frei und irgendwo da vor uns wies uns das Licht der Barra….nach Hause. „Eu estou vindo para aprender mais de sua língua, viver a sua cultura, a incrível natureza e também as cavalgadas.“ Danke, Peter, für alles, Deine ART, Deine Offenheit und Menschenwärme, die super Organisation, dieses einmaligen Reiseerlebnisses. Bisch en fräche Fuchs! Quero voltar. Billie GretherBasel (Schweiz)
  • Billie Grether driving the cattle with Elvio
  • Riding through the São Joaquim National Park
  • Billie Grether with friend and pantaneiro
  • Refreshing and talking with the pantaneiros
  • Break while observing the Pantanal wildlife
  • Wir benötigten eine ganze Nacht um von Manaus nach Florianópolis zu gelangen. Hier erwartete uns João, Elvios Sohn. Die Fahrt mit einem Toyota Hilux von der schönen Insel Santa Catarina auf der Florianópolis liegt, hinauf in das Bergdorf Urubici, mit seinem 2000 Einwohnern, dauerte 3 ½ Stunden. Der Kontrast zwischen der Blumenstadt am Meer und dem ländlichen Urubici konnte auffallender nicht sein, so, dass wir uns fragen mussten „was machen wir eigentlich hier“? Peter kam ins Urubici Park Hotel um uns zu begrüssen und uns den weiteren Programmverlauf zu erklären. Logischerweise hätte er lieber eine Gruppe von 4-6 Teilnehmern begrüßt, aber es waren nur wir zwei. Wir sind dann zum Mittagessen bei Elvio, unserem Reitführer und seiner Familie, eingeladen worden. Ein Deutsches Ehepaar, die gerade von einem einwöchigen Trail, mit Peter und Elvio, zurückgekommen waren, waren auch dabei. Wir fühlten uns hier sofort willkommen und verloren für die gesamte Reisedauer das Gefühl irgendwo in der Wildnis verlassen zu sein. Kleidung
    Da dieses unser erster Reiturlaub war, wussten wir nicht recht was wir einzupacken hatten. Obwohl es Karfreitag war, hat ein Geschäft mit Reitartikel extra für uns aufgemacht. Wir kauften wasserdichte Lederstiefel, Hüte, Westen und ein Messer. Die Preise waren recht vernünftig, so dass es sich eigentlich nicht lohnt so viel Zeug von zu Hause mitzuschleppen. Die Stiefel haben sich bestens bewährt, da an vielen Stellen Schlamm und feuchter Untergrund war. Sie waren auch einfacher zu reinigen als unsere Trekkingstiefel. Jeans und langärmelige Hemden waren die richtige Wahl, um gegen Kratzer etwas geschützt zu sein, denn es ging teilweise durch dichten Urwald. Die leichten Windjacken waren in den Satteltaschen, aber wir haben sie nicht gebraucht.
    Unsere neuen Westen haben wir gelegentlich angezogen, obwohl die Temperaturen immer zwischen 18-26° Cel. Waren und keine wärmere Kleidung benötigt wurde. Die großen Regencapes, die wir von Ridingbrazil bekamen, hielten uns total trocken, wenn es nachmittag einmal regnete. Außer unserem Einkauf benötigten wir dann kein Geld mehr. Dieses war effektiv eine „alles inklusiv“ Reise. Das Reiten
    Die Pferde waren Crioulo Einkreuzungen, eher klein, sehr kräftig und zuverlässig bei den schwierigen Aufstiegen. Wir sind beide gross aber das war kein Problem. Zuhause springen wir mehr, so dass das Distanz reiten für uns sehr anders war. Wegen des schwierigen, felsigen und bergigen Geländes, ritten wir meistens im Schritt oder Trott. Auf den Hochplateaus allerdings genossen Pferd und Reiter schöne Kanter. Die Trails gingen rauf und runter. Erst von 900 auf 1700 m hoch und dann wieder runter. Jeder Berg, nachdem wir ihn buchstäblilch erstiegen hatten, kam uns wie ein Mount Everest vor. Ein unglaubliches Gefühl von Freiheit stellte sich ein wenn unser Blick über das weite Land unter uns, mit seinen Bergen und Tälern, glitt. Man hatte das Gefühl ein bisher unbekanntes Land erobert zu haben. Gelegentlich begegneten wir einem anderen Rancher. Wir machten dann immer eine Pause für einen kleinen Schwatz. Das stärkte weiter unser Gefühl dazu zu gehören und nicht nur ein Tourist zu sein.
    Unser tägliches Reitpensum lag bei 5-7 Stunden. Es war allerdings auch ein Reittag mit 10½ Stunden dabei! Jeden Mittag gab es ein picnic aus der Satteltasche oder gar ein Grillspiess. Es wurde ein Feuer gemacht, Café gekocht und das Fleisch gegrillt. Dazu gab es Brot, Wurst, hausgemachten Käse und Äpfel, Kekse und oft noch Kuchen. Danach wurde eine kleine Siesta eingelegt (es schläft sich herrlich auf Lammfellen). Auch Wasser stellte kein Problem dar, denn es gab jede Menge Bäche mit Trinkwasser vom Feinsten. Sprache
    Wir sind Finnen aber leben seit über einem Jahr in Amazonien. Wir sprechen etwas Portugiesisch aber musten doch viel auf Peter zurückgreifen. Die Sprache ist an sich kein Problem. Obwohl Elvios Familie nur Portugiesisch spricht, man ist den Umgang mit Ausländern gewohnt.
    Unterkünfte
    Das Urubici Park Hotel ist einfach aber sauber und schmuck. Die zweite Nacht verbrachten wir in einem hübschen Chalet in der Pousada Caminhos da Neve, wo wir mit Peter ein Wohnzimmer, 2 Schlafzimmer und ein Badezimmer teilten. Auf der Conta Dinheiro Ranch, die Elvios Bruder gehört, verbrachten wir 3 Nächte in sehr einfachen aber gemütlichen Unterkünften. Elvio, Rosi, João, Peter und wir hielten uns alle dort auf. Es gab 5 Schlafzimmer mit zwei Toiletten und heißer Dusche. Wir verbrachten dann weitere 3 Nächte auf der Pousada/Fazenda Dos Rios, Elvios Nachbarn, da Elvio erst kürzlich umgezogen war und noch keine Gäste aufnehmen konnte. Allerdings haben wir bei ihm öfters eine großartige „Café danach“ Pause eingelegt, während Frühstück und Abendessen in der Pousada bei Rogerio und Salate gegessen wurde.
    Der Aufenthalt auf den Ranches und Pousadas hat uns gefallen und wir haben es genossen wie Familienmitglieder dabei sein zu dürfen. Der Standard hier ist nicht sehr hoch, aber die warme und freundliche Atmosphäre kann man in keinem Hotel finden. Für wen ist die Tour geeignet
    In Skandinavien reiten Mädel und Frauen. In Brasilien scheinen mehr Männer zu reiten. Die Trails und der ganze Ritt war eher etwas für Männer – Elvio musste des öfteren Pfade mit der Machete freischlagen, einfaches Essen unterwegs, robuste Pferde – alles recht männlich. Nix Dressage, kein ausgefallenes Geschirr und Gerät. Aber ganz sicher und reichlich: Spaß.
    Reiterliche Fähigkeiten sind nicht ausschlaggebend, aber Du brauchst Selbstvertrauen und einen guten Sitz. Auch must Du den Pferden vertrauen können. Obwohl die Sättel gut sind, wirst Du leiden, wenn Du vorher nicht etwas trainiert hast. Dieses war unser erster Reiturlaub aber sicherlich nicht der letzte. Wir haben nicht nur Urlaub gemacht sondern ein Abenteuer erlebt. Wir haben wunderbare Landschaften und eine schöne Natur gesehen, haben freundliche Menschen getroffen und was das Beste war, wir wurden immer als Freunde behandelt und aufgenommen. Karina and Mikko KaukorantaHelsinki (Finnland) & Manaus (Amazonas, Brasilien)
  • The Kaukorantas together wih Elvio
  • Rest at a abandoned mountain cemetery
  • Karina and Mikko Kaukoranta
  • Creak crossing
  • Ascent up to theplateau
  • Rding through bracatinga forest
  • Our cozy chalet at the Vale do Neblina Inn
  • An early camargo café with fresh milk – better than any capuchino
  • Riding over highland pastures
  • Ich war dabei die schönste Reise meines Lebens zu machen. Ich sollte eine ganze Woche auf einer traditionellen Süd­brasilianischen Rinderfram zubringen, reiten und die dortige Landschaft und Natur genießen können. Dem Aufenthalt auf einer familien­geführten Farm und der Teilnahme am täglichen Leben dort, sah ich mit großer Erwar­tung entgegen. Eigentlich wusste ich gar nicht so recht was mich erwarten würde. Als ich dann die schmale Erdstraße hoch in die Berge fuhr und dann die Farm zum ersten Mal sah, wusste ich sofort, dass ich hier eine besonders schöne Zeit verbringen würde. Wir ritten jeden Tag für viele Stunden in und über die umgebenden Hügel und durch die fan­tas­tische Natur. Wir ritten durch Regionen wo es für mich vorher unvor­stell­bar gewesen war, dass Reiten dort überhaupt möglich ist. Aber wir sind ja mit den Pferden sogar auf Berge geklettert. Es war fantastisch. Eines der schönsten Erlebnisse war für mich auf den Hoch­pla­teaus galop­pieren zu können. Das gab mir ein Gefühl der totalen Freiheit. Ich habe viel gelernt von den groß­artigen Pferden und selbst­ver­ständlich auch von Elvio, meinem Guide und Gast­geber. Er und seine Frau Rosie, aber auch die jungen Farm­helfer, haben sich sehr um mich bemüht. Wir haben viel Spaß zusammen gehabt und viel gelacht. Eine Woche die ich nie ver­gessen werde. Ich habe es als Privi­leg em­pfunden an so einem einzig­artigen Ort sein zu dürfen der nicht nur ein zu Hause sondern eine aktive und produ­zierende Farm ist. Ich würde mir wünschen und hoffen, dass viel mehr Menschen hier her kommen um diesen herr­lichen Platz kennen­zu­lernen, der so weit ab von allen Touristen, verkehrs­belas­teten Straßen und lauten Städten ist. Hier wirst Du das Erlebnis Deines Lebens erfahren. Vielen Dank, Peter, für die Organi­sation dieses Reise und noch­mals vielen Dank an Elvio, Rosie und „die Jungs“, dafür, dass Ihr Euer Haus für mich geöffnet habt und ich an Eurem Leben teilhaben durfte. Annica Larsson Schweden
  • Annica Larsson at the Fazenda
  • Annica and Sofronites orchids on the highlands
  • Annica Larsson with Elvio
  • Wer die große Freiheit in den USA sucht, der war noch nicht in Brasilien. Nachdem wir bereits viermal mit dem Pferd in Arizona unterwegs waren, hatte ich Sehnsucht nach einer tropischen Vegetation. So landeten wie bei Peter und Elvio in Santa Catarina. Wir hatten großes Glück, denn bereits am Ankunftstag ging es zu einem Rodeo. Die Vaqueiros müssen hier auf einer bestimmten Strecke die Rinder per Lasso einfangen, wobei das Lasso nicht um den Hals liegen darf, sondern nur um die Hörner fallen muss. Das bunte Treiben, die freudige Anspannung der Reiter, die netten Begrüßungen der Einheimischen stimmten uns freudig auf unseren bevorstehenden Ritt ein. Am nächsten Tag ging es dann los. Nach kuzer Zeit tauchten wir direkt in die üppig grüne Natur ein. Ein steiler Anstieg, vorbei an Bambus, Baumfarnen, Araukarien undunzählige Pflanzenund Blumen brachte uns schnell zu einem wunderbaren Aussichtspunkt. Uns bot sich ein Blick über ein Meer von Araukarien und Bergwiesen hin zu einem Wasserfall. An dessen Ursprung sollten wir dann einige Stunden später picknicken. Was die Pferde an diesem ersten Tag leisteten war schon beachtlich. Am nächsten Tag meisterten die Pferde die Bergauf- und Abpassagen mit guter Konditon. Wir durchquerten wunderbare Araukarienwälder, Baumbestände von Bromelien und Orchideen besetzt. Der Bartbehang der Bäume ließ der Phantasie freien Lauf…. Was für ein Panorama. Am dritten Tag wurden die Pferde gewechselt. Toll das die Tiere geschont werden! Wieder wechselte die Landschaft. Nun erwartete uns eine hügelige Graslandschaft. Zwischendurch begegneten wir mal einer kleinen Pferdeherde, die uns neugierig betrachteten, dann trieben wir ein paar Kühe vor uns her. Wow, da kam echtes Cowboyfeeling auf. Der aufziehende Nebel tat der Großartigkeit der Landschaft keinen Abbruch. Zwar müssen wir, wegen des Nebels, wohl einem grandiosen Ausblick verpasst haben, wir waren trotzdem von diesem Tag wieder begeistert. Nicht anders erging es uns an den restlichen Tagen. Immer änderte sich die Vegetation leicht. Von den erstiegenen Bergkuppen, hatten wir wunderbare Aussichten auf die weite und unberührte Natur. Wir habe jede Minute genossen. Nicht unerwähnt sollten unsere leckere Mahlzeiten, zubereitet von Rosi sein, die unsere Urlaubswoche versüßte. Die Gastfreundlichkeit, die uns auf den diversen Fazendas entgegengebacht wurde – auch wenn wir die Sprache nicht verstanden haben - Peter übersetzte alles geduldig - berührte uns jedesmal. Wir hatten beide nicht erwartet, dass diese Tour so überwältigend wurde. Vielen Dank daher nochmals an Elvio, Rosi und Peter von Riding Brazil und Grüße an alle anderen. Detlef and Andrea LockOberhausen (Deutschland)
  • Andrea and Detlef Lock
  • The Locks at the Avencal waterfall
  • Through araukaria forests
  • Great views
  • Als wir am Flughafen Florianópolis ankamen wurden von Peter Rohmer von Riding Brazil begrüßt, der uns dort mit einem Taxi erwartete um uns zur Ranch zu bringen. Er sprach sehr gutes Englisch und konnte sich außerdem in fließendem Portugiesisch mit den Einheimischen unterhalten. Wenn Peter bei uns war, erleichterte uns dies die Kommunikation ungemein denn er sprach sogar mit meiner Frau Coralie, die Deutsche ist, in ihrer Muttersprache. Die Fahrt ins Landesinnere dauerte etwa zwei Stunden und gab uns die Möglichkeit die Landschaft außerhalb der großen Städte kennenzulernen und wir bekamen einen ersten Eindruck von Brasilien, einem weiten und schönen Land. Als wir auf Elvios und Rosie Ranch ankamen wurden wir sehr herzlich begrüßt und wir fühlten uns sofort willkommen. Man zeigte uns unsere Zimmer und man bot uns eine leckere Brotzeit und Kaffee an. Am nächsten Tag gingen wir reiten. Im Gegensatz zu meiner Frau bin ich kein besonders guter Reiter, deshalb fragte ich mich wie die Pferde sein würden und ob ich sieben Stunden lang auf ihnen aushalten würde. Die Pferde waren kleiner als die wir aus England kannten, sie trugen mein Gewicht dennoch sehr gut und waren traumhaft zu führen, als ob sie genau wüssten was man vor hat, ohne große Anstrengung und fast ohne Kontrollen und Hilfen. Im Laufe der Woche, in der wir dort waren, probierten meine Frau und ich verschiedene Pferde aus, bis ich etwa Mitte der Woche das perfekte Pferd gefunden hatte, einen gut reagierenden und schnellen Rappen, der ohne einmal zu zögern immer vorwärtsgehend auch die schwierigen Bergtrails lässig meisterte! Die Woche verging so schnell und die große Gastfreundschaft lies uns uns eher als Teil der Familie fühlen, woran Rosies großartige brasilianischen Kost nicht ganz unschuldig war. Wir bekamen in der kurzen Zeit eine Vorstellung davon wie die Farmer, Gauchos und Rancher in den Südbrasiliens leben. Auf teilweise anspruchsvollen Ritten, mit immer wechselnden Szenarien, die sich nicht nur täglich, sondern stündlich veränderten, erlebten wir die großartige Berglandschaft der brasilianischen Subtropen. Jeden Tag ging es in eine andere Richtung. Die Ausritte werden individuell für die jeweilige Gruppe ausgerichtet, mit welcher Peter unterwegs ist. Wir hatten zwei Wochen Ferien in Brasilien gebucht, von der wir die zweite Woche im Club Med in Salvador verbrachten. Als ich dann in der zweiten Woche am Pool mit einzigartiger Aussicht auf die Bucht von Salvador lag, dachte ich so bei mir, ich wäre doch lieber zurück im Sattel um mit Peter und Elvio durch die Landschaft zu reiten! Ich kann diese Reise bestens empfehlen. Sie vermittelt, abseits von jedem Tourismus, einen kurzen aber intensiven Einblick in das Hinterland Brasiliens. Eine gute Erfahrung. Ich hoffe bald nach Brasilien zurückzukehren und diese Tour zu wiederholen. Dann aber mindestens zwei Wochen. Yusuf M. PirgaliLondon (Großbritannien)
  • Yusuf Pirgalie with his wife Coralie
  • Even while raining the trail brings a lot of fun
  • Hallo Peter ............wir haben einen phantastischen Urlaub gehabt. Es war wirklich einzig­artig das wirkliche Brasilien mit seinen Menschen an den ver­schie­denen Orten kennen­zu­lernen. Das hast Du, als unser Führer, Elvio und Rosi als unsere Gas­tgeber möglich gemacht. Dafür möchten wir Dir viel­mals danken und bitten unseren Dank ent­sprechend weiter­zu­leiten. Nachdem Du abge­reist war hatten wir inte­res­sante Gespräche die überwiegend in der Zeichen­sprache geführt wurden! Ich denke, wir können ehrlich sagen, dass man diese Art von Urlaub gerne widerholen möchte. Besonders der Tag an den Canyons war wirklich ein sehr besonderes Erlebnis, aber auch die Aus­sicht vom Monte Alegre war spekta­kulär. Rio war natürlich der kom­plette Kon­trast dazu, aber eine wunder­bare Stadt, wie ich sie mir so schön nicht vorge­stellt hatte, mit atem­berau­benden Bergen, Stränden und Wäldern. Auch Annette war eine groß­artige Reise­lei­terin und wir hatten viel Spaß auch mit ihr. Joc and Andy StuddartWakefield (Großbritannien)
  • Joc and Andy Studdart with Elvio
  • Die Pferde waren gut ausgebildet und in bestem Gesundheitszustand. Sie haben sehr gute Ausdauer und sind unheimlich trittfest, was bei den schwierigen Bedingungen im Gelände äusserst wichtig war. Die Ritte waren anspruchsvoll aber sehr abwechslungsreich und wunderschön. Unsere Gastgeber gaben ihr Bestes um uns jeden Wunsch zu erfüllen und uns einen Einblick in das Leben auf der Fazenda zu ermöglichen. Besonders toll fanden wir Rosi's mit frischer Kuhmilch zubereiteten Capucino. Jeden Abend wenn wir nach einem anstrengenden Ritt in unseren Untekünften ankamen war alles bereits für uns vorbereitet und wir konnten uns einfach setzen und ausruhen. Der Ritt hat unsere Erwartungen bei Weitem übertroffen, obwohl wir zuerst nicht sicher waren ob es wir un unserem Alter noch schaffen so viele Stunden am Pferd zu verbringen. Aber wir haben es geschafft! Danke an RidingBrazil, Peter, Nicole, Elvio und Rosi. Roger FraserKanada
  • Es gibt für mich keine bessere Art zu reisen als auf dem Rücken eines Pferdes. Fern von typischen Ferienorten und Touristenattraktionen kann man so das Land erkunden, Einheimische kennenlernen und neue Reitweisen entdecken. Ein unvergessliches Abenteuer. Helena GoodwinKanada
  • Mein Kommentar zum Southern Cross Ride (SJ Adventure Trail): Gut waren: Service, Unterlagen, Unterkunft Hervorragend waren: Pferde, Zaumzeug und Sattel, Essen und Reitführer Gastgeber Elvio und seine Frau haben uns in die Familie aufgenommen und für eine wunderbare Reise gesorgt. Dominic Cammarata Memphis (TN, USA)
  • Das Führer und Koch Duo bestand aus Ehefrau Rosie und ihrem Mann Elvio. Wunderbare und freundliche Bauern. An einem Morgen hat mir Rosie (Elvios Frau) während einiger Stunden gezeigt wie man Käse macht. Dann die Pferde: unglaublich trittsicher, kräftig, gut ausgebildet und reagieren hervorragend. Zu meiner Erleichterung, ich hatte schlechte Erfahrungen in Mittelamerika gemacht, konnte ich auch feststellen, dass sie gut im Futter standen und gut behandelt wurden. Elvio ist ein richtiger horseman, der stolz auf sein Land und seine Pferde ist. Welch ein herrliches Stück Brasilien war das. Landschaft, Pferde, Essen, Gastgeber, nur vom Allerbesten. Reiten über Höhen und durch Tiefen, aber die Pferde leisteten gute Arbeit. Ich habe mich immer sicher gefühlt. Sammi Flynn Washington (GA, USA)
  • Hi Peter, wir haben eine gute Heimreise gehabt und der Aufenthalt im Beach Hotel in Florianopolis hat Spaß gemacht. Danke für Deine Führung. Der Ritt war wunderbar. Nancy and Bruce LegnardVolcano (CA, USA)
  • Ich möchte Dir auch noch mal danken für die großartige Zeit in Brasilien. Ich (und Barbara) haben es wirklich genossen. Du hast die Reise sehr schön durchgeführt.... Wir haben auch Spaß anschließend am Strand gehabt, obwohl es manchmal regnete und es dann kalt wurde. Wir bleiben in Verbindung. Pamela Walter New York (NY, USA)
  • Lieber Peter, vielen Dank für alles. Beide, Nina und ich haben den Trip wirklich genossen. Wir werden Dich auf jeden Fall kontaktieren, wenn wir wieder nach Brasilien kommen und würden uns freuen wenn Du uns bei der Beschaffung der Tickets für die Fußball WM, etc. behilflch sein könntest. Larry Whyte
  • Larry Whyte and daughter Nina

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Peter.Rohmer

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